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Oldenburger Wirtschaft geht beim Ausbau der Digitalisierungs-Professuren in Vorleistung

Oldenburg, 27. Juni 2018. Mit einer auf fünf Jahre angelegten Stiftungsprofessur wollen CEWE, EWE, BÜFA, OLB sowie die „Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg - DER KLEINE KREIS e.V.“ und die Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen kurzfristig dafür sorgen, dass in Oldenburg weitere Kompetenzen bei der Forschung zum Thema Digitalisierung aufgebaut werden.

Die sechs beteiligten Unternehmen und Institutionen aus der Region stellen insgesamt bis zu 750.000 Euro bereit und stützen damit die Pläne der Landesregierung zum Ausbau der Digitalisierung in Niedersachsen. Unter anderem sieht das Land laut Koalitionsvertrag die Schaffung von 100 Digitalisierungsprofessuren vor und beabsichtigt zudem nach aktuellen Planungen den Ausbau des Informatikinstituts OFFIS – An-Institut der Universität Oldenburg. Mit dem Einrichten der Professuren will die Landesregierung 2019 beginnen.

CEWE hat als anerkannter Vorreiter in der Digitalisierung die Initiative ergriffen und bei den ansässigen Unternehmen und Institutionen für die Finanzierung einer Stiftungsprofessur in Oldenburg geworben, die schon im Jahr 2018 besetzt werden könnte. „Wir sehen die dringende Notwendigkeit, in der Wirtschaft bereits kurzfristig einschlägige zusätzliche Kompetenzen, Fachkräfte und  Kooperationsmöglichkeiten auf diesem Gebiet auszubauen, um konkurrenzfähig zu bleiben und Marktführerschaften zu sichern“, begründet Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender von CEWE, das Engagement. Gemeinsam mit den Kindern des Firmengründers Heinz Neumüller wird das  Unternehmen 350.000 Euro – und damit den größten Einzelanteil – zum Stiftungsprojekt beitragen.

Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, betont: „Wir treiben die Digitalisierung unserer Geschäftsfelder aktiv voran und sind im Schulterschluss mit der regionalen Wirtschaft gern dabei, wenn es darum geht, zu diesem wichtigen Thema weitere Kompetenzen und starke Partner in der Region zu etablieren. Das entspricht auch unserem langjährigen Engagement bei der Ermöglichung von Forschung und Wissenschaft in Oldenburg.“ EWE beteiligt sich mit insgesamt 175.000 Euro an dem Projekt, die weiteren Mittel stammen von BÜFA, OLB, der wirtschaftlichen Vereinigung Oldenburg „Der KEINE KREIS e.V.“ und der Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten.

Die über die Stiftungsprofessur realisierte Finanzierungs- und Starthilfe soll nach dem Wunsch der Beteiligten in Oldenburg schnellstmöglich Lehre, Forschung und Innovation weiter vorantreiben. Ziel sei auch, die von der Landesregierung angekündigten Investitionen in Digitalisierungs-Professuren bestmöglich vorzubereiten und zu begleiten. „Die bei der Universität Oldenburg und dem OFFIS-Institut vorhandenen herausragenden Kompetenzen bilden dabei aus unserer Sicht eine ideale Grundlage, diese Stärken in Niedersachsen zu bündeln und auszubauen“, ist Friege überzeugt. Mit einem schnellen Start und dem späteren Ausbau durch das Land ließen sich zahlreiche positive Effekte realisieren. Diese reichten von der Verbesserung des Austausches und der Anwendung von IT – Forschung, zusätzlichen Ressourcen für den Bereich Multimedia, zusätzlichen Projekten zum Themenkomplex „Künstlicher Intelligenz“ bis hin zum Ausbau von Studienplätzen und Lehrstühlen. Zudem könne nur so in der Region sichergestellt werden, dass entsprechend ausgebildete Absolventen dieser Fachrichtung zur Verfügung stünden.

Professor Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg, drückte angesichts der Zusage einer Stiftungsprofessur für künstliche Intelligenz den Spendern seinen Dank aus. Das Engagement aus der Region trage gemeinsam mit den Maßnahmen des Landes dazu bei, die Kompetenzen im Bereich Digitalisierung weiter auszubauen und Oldenburg damit noch mehr Strahlkraft zu verleihen. Es sei wichtig, Anziehungspunkt für Fachkräfte, Studierende, Wissenschaftler, Unternehmer und Forschungseinrichtungen zu sein und dieses wichtige Thema weiter voranzutreiben, so Piper.

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