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Kreativ fotografieren: Perspektivwechsel

Wie man mit außergewöhnlichen Perspektiven umwerfende Fotos macht, weiß Profifotograf Micha Pawlitzki. In Kooperation mit CEWE zeigt der renommierte Landschafts- und Architekturfotograf seinen ganz besonderen Blick auf die Dinge. Hier sind seine fünf Tipps für Fotos, die Eindruck hinterlassen:

Tipp 1: Zeit für das Suchen nehmen
„Viele Fotos werden buchstäblich im Vorbeigehen geknipst. Wer Kirche, Landschaft, Blumen, Freundin oder Kinder einfach in die Bildmitte stellt und schnell abdrückt, verpasst manche Chance auf wirklich interessante Bilder. Denn diese haben viel mit dem Thema Suchen zu tun. Oft reichen schon ein oder zwei Minuten, um einen spannenderen Blickwinkel als den erstbesten zu finden: beispielsweise durch einen Torbogen oder durch eine Allee zu fotografieren, am Boden liegend eine Spiegelung zu entdecken oder von einer erhöhten Position ganz neue Sichtweisen auf Altbekanntes zu erhalten.“

Tipp 2: Näher ran gehen
„Auf manchen Bildern ist sehr viel zu sehen, nur nicht das eigentliche Motiv. Schilder, Autos, andere Menschen, Geschäfte, Plakate, Laternen und ähnliches lenken vom zentralen Motiv ab. Daher mein Tipp: Beim Fotografieren das betonen, was im Bild wichtig sein soll. Alles Unwichtige, ablenkende weglassen. Das gelingt meistens schon mit ein paar Schritten näher an das gewünschte Objekt heran.“

Tipp 3: Aus der Froschperspektive fotografieren
„Die meisten Fotos, die wir täglich sehen, sind aus Augenhöhe fotografiert. Um diese gewohnte Perspektive zu durchbrechen, einfach mal tief in die Hocke gehen oder sich sogar auf den Boden legen. Auf diese Weise rücken beispielsweise der originell gemusterte Boden einer Piazza, ein buntes Blumenfeld oder schöne Steine an einem Strand in den Vordergrund des Bildes. Das Motiv bekommt dadurch deutlich mehr Tiefe und wird inhaltlich vielschichtiger.“

Tipp 4: Größenverhältnisse ändern
„Wohl jeder kennt die Fotos, auf denen Menschen den schiefen Turm von Pisa scheinbar mit ihren Händen halten oder aufrichten wollen. Bei dieser Art von Motiv verändern sich die Größenverhältnisse der fotografierten Objekte: Der über 50 Meter hohe Turm von Pisa erscheint plötzlich genauso groß wie der Mensch auf dem Bild. Dieses Prinzip lässt sich nicht nur bei diesem Klassiker, sondern auch in vielen anderen Situationen anwenden. Dafür mit einem Weitwinkelobjektiv deutlich an das kleinere Objekt heran gehen oder es mit einem Teleobjektiv großformatig in den Vordergrund setzen.“

Tipp 5: Mit stärkeren Weitwinkelobjektiven fotografieren
„Die Brennweite eines normalen Objektivs von ungefähr 50 Millimetern entspricht unserer menschlichen Sicht mit zwei Augen. Diese Sicht haben wir tagein, tagaus – besonders neu ist sie also nicht. Wenn Motive also aus Augenhöhe mit einem Normalobjektiv fotografiert werden, muss schon ein echter Könner am Werk sein, um in diesem Bild Spannung oder Kreativität aufzubauen. Daher ruhig einmal mutig sein und Fotos aus weitwinkligen Perspektiven probieren. Hierbei müssen Fotografen zwar deutlich näher an das Objekt herantreten, damit es letztlich nicht zu klein erscheint. Zudem können auch stürzende Linien – bei extremen Weitwinkelobjektiven sogar Verzerrungen – auftreten. Aber meistens sind diese Weitwinkel-Bilder deutlich interessanter als die völlig normalen Perspektiven.“

Wer mit diesen Tipps außergewöhnliche Fotos geschossen hat, kann sie anschließend mit CEWE WANDBILDERN effektvoll im eigenen Zuhause präsentieren. Um intensive Farben besonders gut zur Geltung zu bringen, eignen sich zum Beispiel die hochwertigen Gallery Prints. Per UV-Direktdruck auf Acrylglas entwickeln die neuen Lieblingsmotive eine besonders hohe Farbbrillanz und Tiefenwirkung. Die Alu-Dibond-Versiegelung sorgt zudem für Stabilität und einen edlen Look.

Über den Fotografen
Mit über 140 veröffentlichten Büchern und Kalendern gehört Micha Pawlitzki, Jahrgang 1972, zu den meist publizierten Fotografen Europas. Seine Kalender wurden wiederholt mit Gold- und Silbermedaillen des Gregor International Calendar Award ausgezeichnet, darüber hinaus gehörte er bereits mehrfach zu den 100 Fotografen des renommierten „Who‘s Who in Visual Art“- Kompendiums. Unternehmen wie Apple, Samsung, BMW, Microsoft oder Allianz arbeiten mit seinen Bildern, ebenso wie die BBC, GEO, National Geographic, Science, Nature oder Time. Seit 2013 bietet der Fotograf zum Thema Natur- und Landschaftsfotografie Kurse an. Pawlitzki lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Nähe von Augsburg. Weitere Informationen: www.micha-pawlitzki.com

 

Bild 1: © Micha Pawlitzki
Bild 2: © Micha Pawlitzki
Bild 3: © Micha Pawlitzki
Bild 4: © Micha Pawlitzki
Bild 5: © Micha Pawlitzki
Bild 6: © Micha Pawlitzki
Bild 7: © CEWE

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E-Mail: presse@cewe.de

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