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30.000 neue Mitarbeiter bei CEWE

Es summt und brummt auf dem Betriebsgelände von CEWE. Seit Ende Juni 2019 stehen hier neben einem Insektenhotel auch zwei Honigbienenvölker. Die beiden Völker gehören fest zu CEWE, denn sie wurden, anders als bei vielen anderen Unternehmen, nicht gemietet, sondern gekauft.

Zusammen mit dem Imkerverein Oldenburg e. V. konnte die Idee, zwei Bienenvölker auf dem CEWE Betriebsgelände anzusiedeln, realisiert werden. Die Betreuung im ersten Jahr übernimmt die Vereinsvorsitzende des Imkerverein Oldenburg e. V., Dörthe Heuer. Langfristig sollen aber Mitarbeiter von CEWE die Bienenpflege und Honigernte übernehmen. Dafür müssen sie zunächst eine Imkerausbildung durchlaufen, um alles Wichtige über die Imkerei zu lernen. Diese Weiterbildung zum zertifizierten Imker wird Anfang 2020 von zwei CEWE Mitarbeitern begonnen.

Wie viel Honig produziert ein Bienenvolk?

Ein Bienenvolk produziert ca. 50 kg Honig im Jahr. Dafür müssen die Bienen ca. 200 Mio. Blüten anfliegen. In einem Umkreis von ca. 3-4 km um ihren Stock herum suchen die Honigbienen Nahrung. Überträgt man dies auf den Menschen, wären es 2.500 km reisen für die Nahrungsbeschaffung.

Wie viele Bienen leben in einem Volk?

In einem Bienenvolk leben zwischen 40.000 und 80.000 Bienen. Davon sind der Großteil Arbeiterbienen, ein paar Drohnen und eine Königin. Die Königin lebt etwa vier Jahre, wobei eine Arbeiterbiene nur ca. 8 Wochen lebt.

Was wir tun!

CEWE hat sich dazu entschieden, zwei Bienenvölker auf dem Betriebsgelände am Hauptsitz in Oldenburg anzusiedeln. Diese sollen ab Sommer 2020 von zwei CEWE Mitarbeitern komplett gepflegt werden. Dies beinhaltet auch die Ernte des Honigs und die regelmäßige Kontrolle der Bienengesundheit. Derzeit kümmert sich noch Dörthe Heuer vom Oldenburger Imkerverein e.V. um die Bienen.

Um den Bienen ganzjährig eine vollwertige Nahrungsquelle zu bieten, ist eine Wildblumenwiese geplant. Mithilfe der NABU Geschäftsstelle Oldenburg soll sie im Frühjahr 2020 angelegt werden. Die ausgebrachte Mischung wird auch Nahrungsquelle für Wildbienen und verschiedene Vogelarten sein.

Außerdem hat CEWE ein großes Insektenhotel aufgestellt, das Wildbienen und anderen Insekten einen Unterschlupf bietet.

 

 

Was Sie tun können!

Auch Sie können einen wichtigen Beitrag leisten, indem Sie Ihren Garten oder auch Balkon bienenfreundlich gestalten.

Beachten Sie folgende Grundregeln:

1. Sortenvielfalt statt Monokultur

Pflanzen Sie verschiedenste heimische Pflanzen, um eine reichhaltige Auswahl als Nahrungsquelle zu bieten. Je vielfältiger desto besser!

2. Ganzjährige Versorgung

Am besten pflanzen Sie früh, mittel als auch spät blühende Arten, um den Wildbienen das ganze Jahr über eine Nahrungsquelle zu bieten.

3. Nicht jede Blüte eignet sich als Nahrung

Mit dem Pflanzenfinder auf bee-careful.de können Sie die für Ihren Garten oder Balkon geeigneten Pflanzen finden, die auch den Bienen gut tun. Beispiele für den Balkon wären das Zwerg-Löwenmäulchen, Lavendel, Echte Bergminze oder auch Besenheide. Für einen Garten sind z.B. Sonnenblumen oder auch Kapuzinerkresse, Ringelblumen oder Sommerheide gute Nahrungsquellen.

Honigbiene vs. Wildbiene

Was ist der Unterschied?

In Deutschland sind etwa 560 verschiedene Arten von Wildbienen heimisch, europaweit sogar über 2.500 verschiedene Arten. Im Gegensatz dazu gibt es weltweit nur neun verschiedene Arten von Honigbienen. Da liegt es doch nahe, dass es die Honigbiene ist, die bedroht ist.

Falsch gedacht - es sind die Wildbienen! 

Durch moderne Landwirtschaft, den Klimawandel und Krankheitserreger stehen viele Wildbienenarten auf der roten Liste. Schutzmaßnahmen dürfen daher nicht einseitig auf die Honigbiene ausgerichtet sein, da der Wildbienenschutz auch immer einen positiven Effekt auf die Honigbienen hat, es jedoch keinen zwangsläufigen umgekehrten Effekt gibt.

Honigbienen leben ausschließlich in Bienenstöcken, wohingegen Wildbienen häufig Einsiedler sind. Viele Wildbienenarten nisten unter der Erde, aber auch morsches Holz, Pflanzenstängel oder leere Schneckenhäuser dienen als Brutkammern. Daher sind Insektenhotels eine ideale Nistgelegenheit für Wildbienen. Die Art und Weise, wie die Wildbiene ihr Nest verschließt, um es vor Regen oder Fressfeinden zu schützen, lässt Rückschlüsse auf die Bienenart zu.

 

 

 

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